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Das Coaching-Team oder Trossingteam beim Distanz-Fahren

Foto: Tobias Schultz-Friese

Foto: Tobias Schultz-Friese

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Foto: Tobias Schultz-Friese

Foto: Tobias Schultz-Friese

Foto: Tobias Schultz-Friese

So wichtig wie das Salz in der Suppe! Das Coaching-Team oder auch Trosser genannt, ist oftmals das entscheidene Rädchen.

Trosser sind immer da, an jedem wichtigen Punkt, kurz vor oder auch während der Tierarztchecks, in den Pausen und an schwierigen Passagen.

Sie sind leicht zu erkennen. Vollpepackt mir allem erdenklichen, was Reiter/Fahrer brauchen oder vielleicht brauchen, stehen sie wartend irgendwo am Rand. Decken, Eimer mit Futter und Wasser, Essen und Trinken für den Teilnehmer, den aktuellen Zwischenstand stets im Kopf.

Dazu aufmunternde Worte und stets gute Laune, dass ist das Handwerkszeug eines Trossers. Dazu muss er in der Lage sein, zielsicher die wichtigen Trosserpunkte mit dem Auto zu finden und das oft anhand schlecht lesbarer Karten, wenn überhaupt eine Karte da ist. Selbstverständlich auch noch schnell, denn der Reiter/Fahrer soll ja nicht schon vorbei sein, wenn man ankommt.

So steht der Trosser dann manchmal ziemlich lange und wartet und wartet und wartet... Die Ruhe ist schlagartig vorbei, wenn der Teilnehmer am Horizont sichtbar wird. Die Decke aufs Pferd, das Pferd kühlen damit der Puls sinkt, den Reiter verpflegen, usw. selbstverständlich alles gleichzeitig. Daher haben viele Distanzler mehrere Trosser, damit Harmonie und Ruhe gewährleistet werden können. So schnell wie der Spuk angefangen hat, ist er dann auch schon wieder vorbei. Also Auto wieder bepacken und ab zum nächsten Punkt!

Heute gibt es Gott sei Dank immer mehr Ritte und Fahrten, bei den vom Veranstalter aus für Wasser gesorgt wird, das erleichtert einiges. Je höher das Reit/Fahrtempo, desto wichtiger der Tross, denn Wasser ist unerläßlich für den Sportler Pferd. Leider (wie auch bei allen anderen Turnieren) werden Trosser in der Siegerehrung nicht erwähnt, obwohl sie einen großen Anteil am Erfolg haben.

Spätestens am Ende des Rittes/der Fahrt wird wieder deutlich wie gut ein Trosser tut. Während man selbst völlig erledigt ist und sich über Essen und hochgelegte Füsse freut, ist der Trosser emsig dabei und pflegt das Pferd :-)

Über den Autor, Freia Schultz-Friese

Freia Schultz-Friese ist dem Pferdesport seit frühester Kindheit verschrieben, und bleibt bis heute den Pferden treu. Sie betreibt den Reit- und Fahrsport aktiv mit eigenen Pferden seit nunmehr über 25 Jahren. Viele Disziplinen hat sie seither ausprobiert. Ihre alten und neuen Erfahrungen bringt sie in den Artikeln des Pferdekuriers ein.

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